21. Mai 2026 — von Dr. Benedikt Hohaus, POELLATH, Lennard Salveter, POELLATH, Prof. Dr. Alexander Götz, Blättchen & Partner GmbH.
Managementbeteiligungsprogramme (MPPs) zählen zu den zentralen Instrumenten zur Incentivierung von Führungskräften im Private Equity-Umfeld. Die damit einhergehenden Strukturierungsfragen bewegen sich in einem Spannungsfeld aus Ökonomie, Steuer- und Gesellschaftsrecht. Während die ökonomische Zielsetzung – die Partizipation des Managements am Unternehmenserfolg – im Zentrum steht, setzt das Steuerrecht den strukturellen Rahmen. Insbesondere mit Blick auf die steuerliche Qualifizierung von Erlösen aus MPPs als Kapitaleinkünfte hat der Bundesfinanzhof in den vergangenen Jahren verbindliche Leitplanken gesetzt. Hier weiterlesen.