Bei börsennotierten Unternehmen sind Managementbeteiligungsprogramme weit verbreitet. Dies aus gutem Grund. Spitzenkräfte werden in die Position von Unternehmern gerückt, in dem sie an der Wertentwicklung des Unternehmens beteiligt sind. Dadurch wird vom Management unternehmerisches
Handeln und Denken in der operativen und strategischen Führung eingefordert. Quasi als Nebeneffekt steigt die Bindung an das Unternehmen.

I Managementbeteiligung zum Vorteil der Eigentümer

Bei inhabergeführten oder im Familienbesitz befindlichen mittelständischen Unternehmen ist der Gesellschafterkreis geschlossen. Die Aufnahme neuer Gesellschafter wird vielfach abgelehnt. Deshalb tun sich nicht börsennotierte mittelständische Unternehmen in besonderem Maße mit der direkten
Beteiligung des Managements am Eigenkapital schwer. Grundvoraussetzung für eine Managementbeteiligung ist also, dass dadurch der Gesellschafterkreis nicht verändert wird. Gleichwohl ist ein Interessensausgleich zwischen Eigentümern und Management herzustellen. Im Wettbewerb um Spitzenkräfte werden nur jene mittelständischen Unternehmen bestehen, die auf deren Erwartungen eingehen. Gerade diese haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. Für Spitzenkräfte spielt die Vergütung natürlich eine wichtige Rolle, aber allein Geld bedeutet für sie nicht alles. Sich in unternehmerische Entscheidungen persönlich einbringen zu können und damit unternehmerische Verantwortung zu übernehmen, bestimmt wesentlich die Arbeitszufriedenheit und damit die Gewinnung von Spitzenkräften und deren Bindung an das Unternehmen

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